Lawine verschüttete Hotel - Überlebender ins Spital geflogen

Rom (APA) - Die Rettungsmannschaften haben am Donnerstag unter schwierigsten Bedingungen an der Bergung von 27 Menschen, die in dem Hotel Ri...

Rom (APA) - Die Rettungsmannschaften haben am Donnerstag unter schwierigsten Bedingungen an der Bergung von 27 Menschen, die in dem Hotel Rigopiano in Farindola am Gran-Sasso-Massiv in der mittelitalienischen Bergregion Abruzzen verschüttet worden sind, gearbeitet. Zwei Menschen wurden bisher gerettet, einer davon war schwer unterkühlt.

Der Verletzte wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus der Adria-Stadt Pescara geflogen. Er sei zwar schwer mitgenommen, jedoch nicht in Lebensgefahr, berichteten italienische Medien. In der Ortschaft Penne am Fuße des Gran-Sasso-Massivs wurden Angehörige der Hotelgäste erwartet.

Das Hotel sei komplett verschüttet. „Wir rufen, doch wir bekommen keine Antwort“, berichtete ein Mitglied eines der Rettungsteams, die in der Nacht auf Donnerstag nach einem stundenlangen Weg auf Skiern das Hotel erreicht hatten. Rettungswagen steckten wegen des hohen Schnees neun Kilometer vom Unglücksort entfernt fest.

Das Gebäude war von einer Lawine verschüttet worden, die sich am Mittwoch gegen 14.00 Uhr nach einem Erdbeben mit der Stärke 5 losgelöst hatte. Die Lawine sei riesig gewesen, berichteten die Rettungseinheiten laut italienischen Medien. „Dieses Drama ist eine tragische Kombination aus Erdbeben und Lawine“, kommentierte ein Helfer.

( 0071-17, Format 88 x 55 mm)