Fondation Beyeler feiert Monet als „Magier des Lichts“
Basel (APA/dpa) - Wer Claude Monet hört, denkt automatisch „Impressionismus“. Die Brücke über den Seerosenteich in seinem Haus in Giverny, d...
Basel (APA/dpa) - Wer Claude Monet hört, denkt automatisch „Impressionismus“. Die Brücke über den Seerosenteich in seinem Haus in Giverny, die Pappeln am Fluss Epte sind mit Monets genialen Tupfenkompositionen zum Inbegriff der Stilrichtung aus dem 19. Jahrhundert geworden und zieren heute Poster und Wandtapeten. Doch der 1840 in Paris geborene Maler mit dem Rauschebart ist auch ein Wegbereiter der Moderne.
Eine Ausstellung in der Schweizer Fondation Beyeler in Riehen bei Basel widmet sich diesem Thema jetzt. Als „Magier des Lichts“ bezeichnet Kurator Ulf Küster Monet, der bei der Ausstellung ein besonderes Augenmerk auf Monets Umgang mit Licht, Schatten, Reflexionen und Spiegelungen legt. Das Museum zeigt vom 22. Jänner bis 28. Mai in der simpel „Monet“ betitelten Schau anhand von mehr als 60 Werken, wie Monet nach dem Tod seiner ersten Frau den Impressionismus zur modernen Malerei weiterentwickelt hat.
Unter den Bildern sind selten gezeigte Exponate aus Privatsammlungen, aus den Jahren 1880 bis etwa 1920. Zur Eröffnung wird ein Urenkel von Monet, Philippe Piguet, erwartet, der über das Verhältnis Claude Monets zu seiner ersten Frau Alice Hochede sprechen soll.
Die Fondation Beyeler feiert in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen ihres Museumsbaus von dem italienischen Stararchitekten Renzo Piano (Centre Pompidou in Paris). Die Stiftung umfasst die Sammlung des Galeristenehepaars Hildy und Ernst Beyeler mit etwa 250 Werken der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst. Sie veranstaltet jedes Jahr Ausstellungen moderner Kunst und zeigt Projekte mit zeitgenössischen Künstlern.
(S E R V I C E - www.fondationbeyeler.ch)