Trump-Inauguration - Polizei bei Trumps Vereidigung gefordert

Washington (APA/dpa) - Die Vereidigung von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten ist eine Herausforderung für die Sicherh...

Washington (APA/dpa) - Die Vereidigung von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten ist eine Herausforderung für die Sicherheitsbehörden. Polizei, Militär und Geheimdienste schicken ein Großaufgebot, um die Veranstaltung zu sichern.

- 7.800 Soldaten der Nationalgarde werden abgestellt, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Insgesamt wird die Zahl der Sicherheitsleute mit 28.000 angegeben.

- Mehr als 35 Sicherheitsbehörden sind mit der Sicherung der Veranstaltung betraut - sie arbeiten bereits seit Monaten an dem Konzept.

- Die Kosten für die Sicherheit veranschlagen Experten mit mehr als 100 Millionen Dollar (93,77 Millionen Euro).

- 99 Protestgruppen haben Demonstrationen gegen und für Trumps Vereidigung angemeldet, davon 63 am Tag der Vereidigung selbst. Mehrere Hunderttausend Demonstranten werden erwartet.

- Auf der National Mall zwischen Kapitol und Weißem Haus werden bis zu 900.000 Schaulustige erwartet.

- Die Polizei hat Fahr- und Zugangsverbote für bestimmte Zonen der Stadt verhängt. U-Bahn-Stationen wurden gesperrt.

- Sensible Zonen werden zusätzlich mit Bussen und Lastwagen, die mit Beton oder Sand beladen sind, geschützt. Sie müssen der Wucht eines 7,5-Tonners widerstehen können, der etwa mit Tempo 50 dagegen fährt.

- Gullydeckel sind verschweißt, Briefkästen und Mülleimer entfernt, auf umliegenden Dächern sind Scharfschützen postiert. Mehr als acht Kilometer mobiler Zäune und Barrikaden wurden errichtet.

- Die Regierung interveniert in Mobilfunknetze. So sind zahlreiche Apps auf Mobiltelefonen nicht erreichbar. Dafür sorgt ein sogenannter Geofence entlang der Sicherheitszone.