Innsbruck

18.500 Euro für Kinderkrebshilfe gesammelt

Traudl und Peter Scherkl überreichten einen dicken Spendenscheck an Ursula Mattersberger von der Kinderkrebshilfe (2. v. l.). Auch Bürgermeisteri­n Christine Oppitz-Plörer zeigte sich beeindruckt.
© Stadt Innsbruck/Lercher

Mit den Amraser Adventsonntagen geht ein erstaunliches Erfolgsprojekt ins zehnte Jahr.

Innsbruck –Seit 2008 bietet das Areal beim „Brunnenmacher“ in der Amraser Geyr­straße den stimmungsvollen Rahmen für ein außergewöhnlich erfolgreiches Benefizprojekt: die Amraser Adventsonntage. Ihre Idee sei einst vom Sterzinger Weihnachtsmarkt inspiriert worden, erzählt Traudl Scherkl, federführende Organisatorin der Adventsonntage. „Wir wollten den Advent in Amras beleben und zugleich etwas für den guten Zweck tun – und wussten, dass wir dafür beim Brunnenmacher den geeigneten Platz haben.“ Zudem traf es sich günstig, dass mit Günther Hausenbichler damals ein Amraser Schützenkamerad Obmann der Kinderkrebshilfe für Tirol und Vorarlberg war.

Seither legen sich die Familien Neuner und Scherkl jeden Advent voll ins Zeug, um für die Adventsonntage ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen – und kräftig Spenden zu sammeln. Diese gehen wechselweise an die Kinderkrebshilfe und die Tiroler Hospizgemeinschaft. Der Erfolg ist erstaunlich, die Spendenerträge stiegen stetig an: 2016 wurde die 100.000-Euro-Marke geknackt. Und am Mittwochabend, beim Amraser Neujahrsempfang, konnten Traudl und Peter Scherkl einen weiteren Spendenscheck über 18.532 Euro an Ursula Mattersberger von der Kinderkrebshilfe übergeben.

„Entscheidend ist, dass die Dorfgemeinschaft seit der ersten Stunde voll dahintersteht“, betont Scherkl. Musikgruppen aus Amras tragen ebenso zum Erfolg bei wie die Amraser Bäuerinnen und Frauen, die Zelten und Brot backen, hausgemachte Liköre und Marmeladen feilbieten. Durch ihre guten Kontakte konnte Scherkl auch 2016 prominente Moderatoren von Harry Prünster bis Ingo Rotter für die gute Sache gewinnen, Adventgeschichten trugen u.a. Segelstar Nico Delle-Karth und der ehemalige Skisprungtrainer Alexander Pointner vor. Trotz 500 bis 600 Besuchern pro Abend sollen die Adventsonntage ruhig und überschaubar bleiben, sagt Scherkl – auch beim heurigen 10-Jahr-Jubiläum. (md)

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