Lawine verschüttete Hotel - Bergung inmitten von Schnee und Trümmern

Farindola (APA) - Die Bergungsarbeiten in dem von einer Lawine verschütteten Hotel Rigopiano am Hang des Gran-Sasso-Massivs in der mittelita...

Farindola (APA) - Die Bergungsarbeiten in dem von einer Lawine verschütteten Hotel Rigopiano am Hang des Gran-Sasso-Massivs in der mittelitalienischen Apennin-Region Abruzzen sind wegen der schwierigen Wetterbedingungen am Donnerstag nur schwer vorangegangen. Inmitten von Trümmern und Schnee suchten die Rettungsteams nach Überlebenden, während es in der Gegend heftig schneite.

Kurze Videos der Rettungsmannschaften zeigten Schutt und Trümmer in dem eleganten Vier-Sterne-Haus mit Spa und Kongresszentrum auf einer Höhe von 1.200 Metern. Das Hotel sei vollkommen vom Schnee und von mit der Lawine mitgerissenen Bäumen bedeckt. Die Lawinenfront sei Dutzende Meter breit, berichteten die Rettungsteams. Nur ein kleiner Teil des Gebäudes sei von den Schneemassen nicht weggerissen worden.

Einer der beiden Überlebenden ist ein 38-jähriger Koch, der mit seiner Familie einen Urlaub im Hotel verbrachte. Er konnte sich retten, weil er sich zufällig im Freien aufhielt, als das Hotel verschüttet wurde. Im Gebäude befanden sich seine Frau und seine Kinder im Alter von acht und sechs Jahren.

Das in den 1970er-Jahren erbaute Hotel mit Ausblick auf die Adria war kürzlich renoviert worden. Es wurde sehr oft für Kongresse und Seminare genutzt.