Wirbel um Mercedes-Aus in Kitzbühel
Kitzbühel – Der Rückzug des Autobauers Mercedes aus Kitzbühel wirbelt nun politischen Staub auf. Kitzbühel Tourismus hatte zehn Jahre lang e...
Kitzbühel –Der Rückzug des Autobauers Mercedes aus Kitzbühel wirbelt nun politischen Staub auf. Kitzbühel Tourismus hatte zehn Jahre lang eine Kooperation mit dem Autokonzern und dieser hat die Zusammenarbeit nun nicht mehr verlängert, die TT berichtete. Nutznießer dieses Vertrags zwischen dem TVB und Mercedes war auch die Stadt Kitzbühel. Diese stellte dafür öffentliche Flächen zur Verfügung, auch der Sportpark trägt den Namen des Automobilkonzerns. Die Stadt hat dafür 150.000 Euro jährlich bekommen.
Für FPÖ-Stadtparteiobmann und Gemeinderat Alexander Gamper ist klar, dass der Rückzug des Konzerns die Folge einer Anfrage der FPÖ im Gemeinderat ist. Man wollte den konkreten Vertrag offengelegt haben, lässt er in einer Aussendung wissen. Auch glaubt Gamper die Zahl von 150.000 Euro nicht. „Wenn es nämlich wirklich so wäre, dann müsste Winkler keine Scheu haben, den gesamten Vertragstext offenzulegen“, fordert Gamper den Bürgermeister auf.
Klaus Winkler selbst reagierte harsch auf die FP-Kritik. „Gamper leidet offenbar an Realitätsverlust“, sagt Winkler. Der Kooperations-Vertrag sei zwischen Kitzbühel Tourismus und Mercedes abgeschlossen worden, die Stadt sei darin lediglich Nebenvertragspartner. Alle Passagen, welche die Stadt betreffen, habe Gamper vom Stadtamt erhalten, erklärt Winkler. (aha)