Ordensspitäler - Einigung nach sieben Verhandlungsrunden

Wien (APA) - Nach sieben Runden in den KV-Verhandlungen liegt nun für die Beschäftigten der Ordensspitäler ein Abschluss vor. Laut dem Vize-...

Wien (APA) - Nach sieben Runden in den KV-Verhandlungen liegt nun für die Beschäftigten der Ordensspitäler ein Abschluss vor. Laut dem Vize-Vorsitzenden der Gewerkschaft vida, Willibald Steinkellner, wurde ein neues Gehaltsschema für alle Berufsgruppen des nichtärztlichen Personals geschafft, über den Zeitraum von 2017 bis 2020 steigen die kollektivvertraglichen Einkommen um mindestens neun Prozent.

Die Haupterhöhung wird demnach noch im heurigen Jahr durchgeführt. Das kollektivvertragliche Mindestgehalt einer diplomierten Krankenschwester bzw. eines diplomierten Krankenpflegers erhöht sich mit 1. März 2017 von 2.011,52 Euro auf 2.236 Euro, dieser Betrag wird 2018 und 2019 valorisiert. Der derzeitige kollektivvertragliche Mindestlohn von 1.469,58 Euro erhöht sich auf 1.572 Euro und wird ebenfalls 2018 und 2019 wertangepasst.

Steinkellner zufolge hat man für die Beschäftigten auch ein schnelleres Erreichen der sechsten Urlaubswoche und einen rechtlichen Anspruch auf ein Papamonat herausgeholt. In den schwierigen Verhandlungen, in denen es um die Einkommen von rund 8.000 Beschäftigten ging, seien beide Seiten an ihre Grenzen gegangen, meinte der Gewerkschafter in einer Aussendung am Donnerstag. Die Mitarbeiter waren bereits streikbereit.