Innsbruck

Polizeieinsatz führte zu illegalem Spiellokal in Innsbruck

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© TT / Boehm (Symbolfoto)

Ein 39-jähriger Afghane wollte einen Spielautomaten mit einem Messer aufbrechen und bedrohte einen Angestellten. Der Mann wurde festgenommen.

Innsbruck – Eigentlich wollten Innsbrucker Polizisten nur ein Beweisvideo sichern. Am Ende der kuriosen Amtshandlung klebte das Amtssiegel am Eingang des Spiellokals am Südtiroler Platz. Auslöser für den Polizeieinsatz war eine Straftat, die am Dienstagabend stattgefunden hatte. Ein 39-jähriger Afghane hatte beim Spielen kein Glück und wollte sich sein verlorenes Geld zurückholen. Mit einem Klappmesser versuchte er, den Spielautomaten aufzubrechen.

Als ein Angestellter einschritt, bedrohte der Mann diesen mit dem Messer. Um Schlimmeres zu verhindern, bekam der 39-Jährige schließlich einen dreistelligen Eurobetrag ausgehändigt. Beim Verlassen des Lokals schlug der Afghane dann noch die Verglasung des Hintereinganges ein. Der Mann konnte durch das rasche Einschreiten der Polizei noch an Ort und Stelle festgenommen werden.

Da der Sachverhalt zunächst unklar war, wollten Polizeibeamte am Mittwoch ein Überwachungsvideo sichern. Zunächst ohne Erfolg – das Lokal war geschlossen. Als die Beamten die Tür aufbrachen, standen sie vor offenkundig verbotenen Spielautomaten. Die Folge: Die Beamten ließen das Türschloss tauschen und sperrten den Laden zu.

Der 39-Jährige wurde am Donnerstag in die Justizanstalt Innsbruck überstellt - die Untersuchungshaft wurde beantragt. Er wird wegen mehrerer Delikte angezeigt. (tom, TT.com)

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