Lawine verschüttete Hotel - „Rechnen nicht mehr mit Überlebenden“

Penne (APA/AFP) - Nach dem Lawinenabgang auf ein abgelegenes Berghotel in den italienischen Abruzzen rechnen die Rettungskräfte nicht mehr m...

Penne (APA/AFP) - Nach dem Lawinenabgang auf ein abgelegenes Berghotel in den italienischen Abruzzen rechnen die Rettungskräfte nicht mehr mit Überlebenden. Zwei Leichen wurden bis Donnerstagabend aus den Schneemassen geborgen, zwei weitere Menschen außerhalb des Hotels konnten mit Unterkühlungen gerettet werden. Allerdings wurden am Abend weiterhin rund 30 Menschen vermisst.

Die Rettungskräfte stellten sich darauf ein, „die ganze Nacht“ weiterzusuchen, sagte ihr Leiter Fabrizio Curcio bei einer kurzen Pressekonferenz am Abend. Schon am Nachmittag allerdings hatten die Einsatzkräfte mit dem Schlimmsten gerechnet. „Die Situation ist dramatisch. Es gibt keinerlei Lebenszeichen“, sagte Feuerwehrsprecher Luca Cari.

Die Lawine hatte das Hotel „Rigopiano“, das im italienischen Erdbebengebiet liegt, am Mittwoch getroffen. Erst in der Nacht zum Donnerstag erreichten Retter das einsam in 1200 Metern Höhe gelegene Hotel am Hang des Gran Sasso-Berges.