So funktioniert die Vorwahl der Sozialisten in Frankreich
Paris (APA/dpa) - Die französischen Sozialisten und drei mit ihnen verbündete Kleinparteien küren ihren Präsidentschaftskandidaten mit einer...
Paris (APA/dpa) - Die französischen Sozialisten und drei mit ihnen verbündete Kleinparteien küren ihren Präsidentschaftskandidaten mit einer offenen Vorwahl. Abstimmen kann jeder Franzose, der im Wählerregister steht, sich per Unterschrift zu den Werten der Linken bekennt und einen Euro Kostenbeteiligung zahlt.
Es gibt zwei Wahlgänge. Die erste Runde mit sieben Kandidaten findet an diesem Sonntag (22. Jänner) statt. Genau eine Woche später entscheidet dann eine Stichwahl zwischen den zwei stärksten Bewerbern über den Sieger. Die Wahllokale sind jeweils von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Solche Abstimmungen nicht nur für Parteimitglieder sind in Frankreich ein relativ neues Phänomen. Die Sozialisten ließen ihre Anhänger erstmals 2011 über den Präsidentschaftskandidaten abstimmen - damals setzte sich Francois Hollande durch, der dann auch die Wahl gewann. Diesmal haben auch die Konservativen ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im April und Mail mit einer Vorwahl gekürt.