Bezirk Schwaz

Aus drei mach eines

© Dähling

Die Bucher Feuerwehr stimmte für die Zusammenlegung ihrer drei Gerätehäuser.

Von Angela Dähling

Buch i. T. –Als heißes Eisen gelten bei Feuerwehren Diskussionen über Zusammenlegungen – sei es von den Wehren oder den Gerätehäusern. Ein klares Signal pro Zusammenlegung von Gerätehäusern gab es bei der Jahreshauptversammlung der Bucher Feuerwehr. Die Wehr verfügt über drei Löschgruppen und drei Gerätehäuser. Das größte steht im Ortsteil St. Margarethen und wurde 1979 errichtet, 1981 wurde eines in Maurach und 1989 jenes für die Löschgruppe Buch errichtet. „Alle drei sind sanierungsbedürftig“, weiß der Schwazer Bezirksfeuerwehrkommandant Hans Steinberger, der bei der Jahreshauptversammlung in Buch anwesend war. Daher stellte sich die Frage, ob es in Zukunft Sinn machen würde, die gesamten Gerätschaften unter einem Dach zu vereinen – und aus drei Gerätehäusern eines zu machen, in St. Margarethen. „Über 90 Prozent der anwesenden Feuerwehrmitglieder stimmten dafür“, schildert Steinberger. Das mache ihn sehr stolz. „Denn diese Feuerwehr zeigt Kameradschaft und die Löschgruppen ziehen alle an einem Strang.“ Vor allem die jüngeren Feuerwehrmitglieder seien offen für Reformen. „Sie wollen mit allen Geräten arbeiten und nicht nur mit jenen, die in kleineren Gerätehäusern stehen. Und sie möchten mit allen Kameraden nach Einsätzen zusammenhocken, um das Ganze aufzuarbeiten“, sagt Steinberger. Derzeit trifft sich jede Löschgruppe in ihrem Gerätehaus.

Der Bucher Kommandant Günther Köchler möchte sich in der Causa nicht äußern. „Über ungelegte Eier spricht man nicht, ich will da kein Theater“, sagt er. Fakt ist, dass es Sache des Bucher Gemeinderates ist, hier allfällige Beschlüsse zu fällen – oder eben auch nicht.

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