Aktivisten: Über 40 Jihadisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

Damaskus (APA/AFP) - Bei Luftangriffen in Syrien sind Aktivisten zufolge mehr als 40 Jihadisten getötet worden. Die Syrische Beobachtungsste...

Damaskus (APA/AFP) - Bei Luftangriffen in Syrien sind Aktivisten zufolge mehr als 40 Jihadisten getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte am Freitag mit, mehr als 40 Mitglieder der Jihadistenmiliz Fateh al-Sham seien am Vorabend bei Angriffen auf ihr Lager im Westen der Provinz Aleppo tödlich getroffen worden.

Die der syrischen Opposition nahestehende Organisation konnte zunächst keine Angaben dazu machen, von wem die Luftangriffe im Westen der Provinz geflogen wurden. In den vergangenen Wochen hatten sowohl die russische Luftwaffe als auch die US-geführte Koalition in der Region Einsätze geflogen. Der Beobachtungsstelle zufolge wurde ein Lager in Jabal al-Sheikh Suleiman getroffen.

Die Fateh al-Sham, die früher Al-Nusra-Front hieß und mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündet war, ist von dem aktuellen Waffenstillstand für Syrien ausgenommen. Seit Jahresbeginn wurden rund hundert ihrer Kämpfer getötet. Der Waffenstillstand war Ende Dezember unter Vermittlung Russlands und der Türkei zustande gekommen.