Standort Tirol

Baumesse im Zeichen steigender Wohnpreise

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Innsbruck – Vor dem Start der Hausbaumesse in Innsbruck (27. bis 29. Jänner) dominiert das Thema teures Wohnen. Sich innerhalb einer Generat...

Innsbruck –Vor dem Start der Hausbaumesse in Innsbruck (27. bis 29. Jänner) dominiert das Thema teures Wohnen. Sich innerhalb einer Generation ein Eigenheim zu leisten, sei für viele kaum möglich, meinte gestern Wirtschaftskammer- und Messepräsident Jürgen Bodenseer. Mit ein Grund dafür sei aus seiner Sicht, dass „der Staat kräftig zulangt“. Er schlägt vor, dass rund um den Hausbau vorübergehend ein reduzierter Steuertarif von 10 %, wie für Lebensmittel, gelten sollte. Schließlich sei auch Wohnen ein Grundbedürfnis, so Bodenseer. Auch dürften Gelder der Wohnbauförderung, die nicht ausgeschöpft werden, nicht zweckentfremdet werden. Ein weiterer Punkt: Gemeinden sollten Flächen ausweisen, auf denen höher und somit dichter gebaut werden dürfe.

In der Verdichtung liege zwar ein Riesenpotenzial, meinte Wohnbau-LR Johannes Tratter, etwa durch den Ausbau von Dachböden. Allerdings sei es von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, wie hoch gebaut werde könne. In zentralen Lagen seien höhere Bauten eher möglich als in ländlichen Gegenden, die eher von Einfamilienhausstrukturen geprägt sind.

Rund 200 Aussteller werden sich bei der Hausbau- und Energiemesse am Innsbrucker Messegelände präsentieren. Ein Online-Ticketsystem soll Warteschlangen verringern, sagen die Veranstalter. Besucher können online eine Eintrittskarte kaufen und mit dem ausdruckten Code am Eingangsterminal rasch in die Messe gelangen. Der Ticketverkauf vor Ort bleibe aber aufrecht. Zudem stehe ein Shuttle-Dienst vom Tivoli-Parkplatz via Hauptbahnhof zur Verfügung. (mas)

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