Lawine verschüttete Hotel - Überlebende hatten Feuer gemacht
Farindola (APA) - Die acht Personen, die am Freitag lebend aus dem von einer Lawine verschütteten Hotel Rigopiano in der mittelitalienischen...
Farindola (APA) - Die acht Personen, die am Freitag lebend aus dem von einer Lawine verschütteten Hotel Rigopiano in der mittelitalienischen Region Abruzzen geborgen werden konnten, hatten ein Feuer in einer Nische gemacht, in der sie Zuflucht gefunden hatten. Das rettete ihnen das Leben, berichteten die Einsatzkräfte.
Zu den geborgenen Menschen zählten eine Mutter und ihr Kind, die wohlauf seien. Zwei Gerettete befanden sich auf der Intensivstation des Krankenhauses der Adria-Stadt Pescara. Die Überlebenden verbrachten insgesamt 43 Stunden unter dem Schnee bevor sie geborgen wurden. Bei der Suchaktion wurden die Retter von einem überlebenden Mitarbeiter des Hotels unterstützt, der die Räumlichkeiten des Gebäudes gut kennt.
Die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden wächst. Experten zufolge könnten Verschüttete bis zu fünf Tagen nach der Lawine ausharren, wenn sie genügend Sauerstoff erhalten.