Ski alpin: Hahnenkamm-Splitter - Feller noch nie auf Streif

Kitzbühel (APA) - Splitter von den Hahnenkammrennen im alpinen Skisport in Kitzbühel:...

Kitzbühel (APA) - Splitter von den Hahnenkammrennen im alpinen Skisport in Kitzbühel:

Technik-Spezialist Manuel Feller wohnt in Fieberbrunn und damit nur eine halbe Stunde von Kitzbühel entfernt. Bekanntschaft mit der Streif hat der Tiroler aber noch nicht geschlossen. „Ich bin die Streif noch nicht einmal frei runtergefahren. Leider. Ich schäme mich sogar ein bisserl dafür, ich bin da nicht weit weg von hier daheim. Vielleicht ist das erste Mal ja dann gleich rennmäßig.“ Mittelfristiger Plan Fellers ist, zumindest an Kombinationen teilzunehmen. Spezialrennen in Abfahrt und Super-G werden es in den kommenden Jahren wohl eher noch nicht werden.

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Max Franz verbringt die freie Zeit in Kitzbühel, wie er erklärte, lieber im Hotel denn inmitten des Getümmels. „Jetzt im Winter gescheit zusammenreißen, dann geht sich die eine oder Party dafür im Sommer aus“, lautet diesbezüglich die Devise des Kärntners. Was der vom gleichen Kopfsponsor unterstützte Marcel Hirscher nicht unkommentiert stehen ließ: „Max lügt definitiv. Weil wenn er am Samstag gewinnt, dann bin ich mir sicher, dass er fortgeht.“

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Motorrad-Weltmeister Marc Marquez hat schon vor den Hahnenkammrennen ein Rufzeichen gesetzt und es auf dem Berg so richtig laut werden lassen. Als erster Moto-GP-Pilot fuhr der dreifache Weltmeister aus Spanien mit seinem Renn-Bike auf Schnee alpines Gelände hinauf. Schauplatz des spektakulären Aktion war die Ehrenbachhöhe nur wenige Meter oberhalb der Mausefalle. Dort war im vergangenen Jahr bereits Max Verstappen mit einem Formel-1-Showrun aufgefallen. Die mehrere Zentimeter langen Spikes an Marquez‘ Reifen wurden von Speedway-Champion Franz Zorn montiert.

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Der Kopfsponsor von ÖSV-Slalomfahrer Marc Digruber expandiert. Der Niederösterreicher bewirbt auf seinem Helm die Chilisauce eines Schweizer Unternehmers, der nun auch einen Gin auf den Markt bringt. Das neue Produkt wurde am Donnerstag in Reith bei Kitzbühel vorgestellt, Werbetestimonial ist Ex-Rennläufer Marco Büchel.

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Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat im Rahmen des „Tirol-Empfangs“ bei den Hahnenkammrennen Donnerstagabend im Hotel Kitzhof erneut zu einer möglichen Bewerbung Tirols bzw. Innsbrucks für die Olympischen Winterspiele 2026 Stellung genommen. Derzeit würden die Entscheidungsgrundlagen erhoben, unter welchen Voraussetzungen Spiele in Tirol durchführbar wären. „Für mich ist klar, dass wir nur Spiele veranstalten werden, die nachhaltig, ökologisch verträglich und finanziell bewältigbar sind. Unter diesen Voraussetzungen kann ich mir aber ein selbstbewusstes Tiroler Angebot an das IOC vorstellen“, betonte Platter. Tirol habe „die besten Voraussetzungen“ dafür. Das Land hatte im Dezember 2016 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie sollen bis zum Frühsommer vorliegen und dann eine Entscheidung gefällt werden.