Lawine verschüttete Hotel - Überlebender umarmte kleinen Sohn

Farindola (APA) - Im Drama des von einer Lawine verschütteten Hotels Rigopiano in der Abruzzen-Ortschaft Farindola ist es am Donnerstag zu e...

Farindola (APA) - Im Drama des von einer Lawine verschütteten Hotels Rigopiano in der Abruzzen-Ortschaft Farindola ist es am Donnerstag zu einer bewegenden Wiederbegegnung zwischen einem Überlebenden, seiner Frau und seinem Sohn gekommen. Der 38-jährige Koch Giampiero Parete, der als erster nach der Katastrophe um Hilfe gebeten hatte, umarmte im Krankenhaus von Pescara seine Frau und seinen Sohn.

„Es ist ein Wunder“, kommentierte der Mann, der stundenlang in seinem Auto ausgeharrt hatte, bis die Helfer das Hotel erreichen konnten. Der siebenjährige Gianfilippo sei wohlauf. „Er lacht und scherzt“, berichteten die Ärzte. Mutter und Kind seien leicht unterkühlt, ihr Zustand aber nicht besorgniserregend. Vermisst wird noch die sechsjährige Tochter Ludovica. Indiskretionen zufolge soll sie von den Rettern lebend lokalisiert worden sein.