NASA-Tragödie - Tödliche Unfälle in der bemannten Raumfahrt
Washington (APA/dpa) - Spektakuläre Erfolge, aber auch tödliche Fehlschläge und Beinahe-Katastrophen prägen die Geschichte der bemannten Rau...
Washington (APA/dpa) - Spektakuläre Erfolge, aber auch tödliche Fehlschläge und Beinahe-Katastrophen prägen die Geschichte der bemannten Raumfahrt. Eine Chronologie:
Jänner 1967: Drei US-Astronauten kommen bei einem Bodentest in der ersten „Apollo“-Raumkapsel ums Leben. Ein Funke hatte die mit reinem Sauerstoff gefüllte Kabine in Brand gesetzt.
April 1967: Bei der Rückkehr zur Erde zerschellt eine Sojuskapsel, das Fallschirmsystem hatte versagt. Der Kosmonaut kommt ums Leben.
April 1970: Die manövrierunfähig gewordene Weltraumkapsel „Apollo 13“ mit drei Astronauten an Bord landet nach einem spektakulären Rettungsmanöver sicher auf der Erde. Nach einer Explosion im Sauerstofftank war die geplante Mondlandung abgebrochen worden.
Juni 1971: An Bord einer Sojus-Kapsel versagt beim Rückflug der Druckausgleich. Drei Kosmonauten ersticken.
Jänner 1986: 73 Sekunden nach dem Start in Cape Canaveral explodiert die Raumfähre „Challenger“ und stürzt in den Atlantik. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben.
Februar 2003: Die Raumfähre „Columbia“ zerbricht beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Die sieben Astronauten sterben. Ein Hitzeschild war schon beim Start beschädigt worden.