Parallel zu Anti-Trump-Demo „Marsch der Pinguine“ in der Antarktis
Washington/Antarktis (APA/dpa) - Parallel zum „Marsch der Frauen“ in Washington gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump haben am Samstag...
Washington/Antarktis (APA/dpa) - Parallel zum „Marsch der Frauen“ in Washington gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump haben am Samstag auch etwa 30 Menschen in der Antarktis bei einem „Marsch der Pinguine“ für Frieden, Umweltschutz und gegen globale Erwärmung demonstriert.
Sie hielten Plakate mit entsprechenden Forderungen in den Händen, wie auf einem von der Amerikanerin Linda Zunas auf Twitter verbreiteten Foto zu sehen war. Bei den Teilnehmern habe es sich überwiegend um umweltbewusste Touristen aus sechs verschiedenen Ländern gehandelt, die sich auf einer Schiffsreise durch die Antarktis befanden, sagte Zunas.
Bei einem kurzen Ausflug an Land bei der Paradise Bay auf Grahamland trugen die Teilnehmer beim „Marsch der Pinguine“ auch selbst gemalte Plakate mit Aufschriften wie „Pinguine für den Frieden“ und „Rettet die Wale“ sowie „Liebe und Frieden“. Es sei den Teilnehmern vor allem um „Umweltschutz und den Frieden“ gegangen, sagte Zunas. Trump, der die Klima- und Umweltschutzpolitik seines Vorgängers Barack Obama abschwächen will, erwähnte sie nicht. „Wegen der internationalen Zusammensetzung der Gruppe wolle sie nicht über Politik reden“, sagte Zunas.
In Washington beteiligten sich Schätzungen zufolge 500.000 Menschen an dem „Marsch der Frauen“ gegen Trump, landesweit sollen es unbestätigten Medienberichten zufolge insgesamt 2,5 Millionen Teilnehmer gewesen sein.