Trump kritisiert Medien für Berichte über Amtseinführung
Washington (APA/AFP) - US-Präsident Donald Trump hat die Medien für die Berichterstattung über seine Amtseinführung kritisiert. Er sagte am ...
Washington (APA/AFP) - US-Präsident Donald Trump hat die Medien für die Berichterstattung über seine Amtseinführung kritisiert. Er sagte am Samstag bei einem Besuch beim Auslandsgeheimdienst CIA, er habe am Freitag am Kapitol eine Rede gehalten und sich umgesehen und das habe wie „eine Million, eineinhalb Millionen Menschen“ ausgesehen.
Die Medien hätten aber einen Bereich gezeigt, „wo praktisch niemand stand“ und behauptet, er habe keine Menschen angezogen. In einem Beitrag sei die Zahl der Anwesenden bei der Amtseinführung mit 250.000 angegeben worden. „Das ist eine Lüge“, sagte Trump. Von den Stufen des Kapitols bis zu dem Marmorturm des Washington Monument hätten Menschen gestanden.
Auch Trumps Pressesprecher Sean Spicer sprach von einer „falschen Berichterstattung“ der Medien. „Das war die größte Zuschauerzahl, die jemals einer Amtseinführung beigewohnt hat“, sagte er mit erhobener Stimme. „Punkt.“
Die Behörden in Washington geben keine offiziellen Teilnehmerzahlen heraus. Auf Fernsehbildern war jedoch zu sehen, dass die Fläche zwischen dem Kapitol, dem Sitz des US-Kongresses, und dem Washington Monument nicht vollständig mit Menschen gefüllt war. Vergleichsbilder zeigten zudem, dass deutlich weniger Menschen anwesend waren als bei der Amtseinführung von Trumps Vorgänger Barack Obama.