Chinesische Manöver auf hoher See künftig Normalität - Parteiblatt

Peking/Washington (APA/Reuters) - Chinesische Manöver auf hoher See werden einer Parteizeitung zufolge zur Normalität. Die Streitkräfte ließ...

Peking/Washington (APA/Reuters) - Chinesische Manöver auf hoher See werden einer Parteizeitung zufolge zur Normalität. Die Streitkräfte ließen sich auch nicht von ausländischen Provokationen oder Druck davon abhalten, hieß es am Sonntag im Zentralorgan der Kommunistischen Partei, „Renmin Ribao“.

Zudem laufe die Einmischung von außen den gemeinsamen Interessen zuwider. Konkret wurde in dem Artikel der designierte US-Außenminister Rex Tillerson kritisiert. Er hatte erklärt, China solle der Zugang zu künstlichen Inseln verwehrt werden, die die Volksrepublik im umstrittenen Südchinesischen Meer errichtet hat. Die Zeitung bezeichnete diese Äußerungen als „verbale Bomben“.

China hatte im Dezember bei mehreren Ländern in der Region Sorgen ausgelöst, weil es den Flugzeugträger „Liaoning“ in der Nähe Taiwans fahren ließ und ihn dann für Manöver in den Pazifik schickte. Nach Angaben der Führung der Peking handelte es sich um Routineübungen. China unterhält ein ehrgeiziges Programm zur Modernisierung seiner Streitkräfte und steckt vor allem viel Geld in die Marine.