Italien: Weitere Todesopfer aus Hoteltrümmern geborgen

Die ersten Toten werden jetzt beerdigt. Doch die fieberhafte Suche geht weiter: Immer werden noch 17 Menschen vermisst.

Unermüdlich sind die Retter im Einsatz.
© REUTERS

Rom – Aus dem von einer Lawine verschütteten Hotel in Mittelitalien sind in der Nacht auf Dienstag mehrere Leichen geborgen worden. Die Zahl der Todesopfer stieg damit auf zwölf, teilten die Rettungsmannschaften mit. Weitere 17 Personen wurden noch vermisst. Aus dem unter den Schneemassen begrabenen Hotel gab es seit längerer Zeit kein Lebenszeichen mehr.

Für Dienstag war das Begräbnis einiger Todesopfer geplant. So sollte in der Ortschaft Farindola der Kellner des Hotels, Alessandro Giancaterino, beigesetzt werden. Für den selben Tag war in Loreto Aprutino bei Pescara auch das Begräbnis von Gabriele D‘Angelo geplant.

Ein Trauertag wurde in der Marken-Kleinstadt Loreto für Sebastiano Di Carlo und seine Frau Nadia Acconciamessa ausgerufen. Das Ehepaar ist beim Lawinenunglück ums Leben gekommen, während sich der zehnjährige Sohn Edoardo retten konnte, da er mit anderen Kindern in einem Saal Billard spielte. Edoardo wird nun von einer Tante betreut. Ihm wurde noch nicht mitgeteilt, dass er beide Elternteile verloren hat. (APA/dpa)


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