Tür an Tür mit Rotlichtdamen in Innsbruck

Die wohl übelste Wohnadresse Innsbrucks ist das Haus Mitterweg 87. Eine Garçonnière ist für knapp 400 Euro zu haben, Postkastentür nicht inklusive. Ein Lokalaugenschein.

Im Haus Mitterweg 87 blühen die Geschäfte mit Freiern und Prostituierten.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Eine Garçonnière am Mitterweg für knapp 400 Euro pro Monat – für Innsbrucker Verhältnisse ein Schnäppchen. Aber nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten nicht mehr, wie die häufig vor dem Gebäude parkenden Polizeiautos zeigen. „Ich wär’ froh, wenn ich ausziehen könnte“, sagt ein Bewohner des Hauses Mitterweg 87. Kein Wunder – in den letzten zwei Jahren wurden dort zwei Wohnungen und vier Autos angezündet, eine Garçonnière war Schauplatz eines Überfalls mit 50.000 Euro Beute. Dazu kommt krimineller „Kleinkram“ wie etwa Diebstähle, Körperverletzungen, Drohungen.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Schlagworte