Trumps Wahlbetrugsexperte soll Steuerschulden haben

Washington (APA/dpa) - Der von US-Präsident Donald Trump zitierte Wahlbetrugsexperte und Gründer der konservativen App „VoteStand“, Gregg Ph...

Washington (APA/dpa) - Der von US-Präsident Donald Trump zitierte Wahlbetrugsexperte und Gründer der konservativen App „VoteStand“, Gregg Phillips (56), hat einem Bericht des „Guardian“ (US-Ausgabe) zufolge Steuerschulden. Der Zeitung liegt ein Steuerbescheid aus dem Jahr 2014 vor.

Phillips äußerte sich dem „Guardian“ gegenüber in einer Textnachricht am Freitag. Es gebe Unstimmigkeiten mit der US-Finanzbehörde über seine Einkommenssteuer. Der geschuldete Betrag liege aber unter 50.000 Dollar.

Freitag früh noch hatte der US-Präsident Phillips Behauptung zum Wahlbetrug im Kurznachrichtendienst Twitter zitiert: „Ich freue mich auf das Ergebnis von VoteStand. Gregg Phillips und sein Team sagen, mindestens drei Millionen Stimmen waren illegal. Das müssen wir besser machen!“

Trump führt damit seine wiederholten Behauptungen des Wahlbetruges fort, nachdem er am Mittwoch eine umfangreiche Untersuchung angekündigt hatte. Unabhängige Untersuchungen ergaben keinerlei Hinweise auf einen groß angelegten Wahlbetrug in den USA.


Kommentieren