Täglich proben für die Passion

Von Catharina Oblasser...

Eine berührende Szene der Passionsgeschichte: Jesus (Wolfgang Michor) nimmt von seiner Mutter (Arete Riedl) Abschied.
© Brunner Images

Von Catharina Oblasser

Dölsach –Am 24. März um 20 Uhr feiern die Passionsspiele in Aguntum Premiere. Geprobt wird schon länger, und das nicht zu knapp. Je nach Rolle stehen einige Darsteller schon jetzt täglich auf der Bühne, so zum Beispiel Wolfgang Michor, der den Jesus spielt. Rund 100 Mitwirkende sind in die Passionsspiele unter der Regie von Alfred Meschnigg eingebunden, davon über 80 Darsteller. Da die Passionsspiele dem Lukas-Evangelium nachempfunden sind, führt folgerichtig auch der Evangelist Lukas, dargestellt von Robert Possenig, durch das Spielgeschehen – von der Taufe Jesu am Jordan durch Johannes den Täufer (Gerald Altenweisl) bis hin zur Kreuzigung und zur Auferstehung. Dazwischen muss Jesus sich mit dem Hohen Rat auseinandersetzen und Bespitzelung, Brutalität und Verrat erdulden. Den Verräter Judas spielt der Südtiroler Peppe Mairginter, Maria Magdalena wird von Brigitte Russ dargestellt, Jesu Mutter Maria von Arete Riedl. Michael Ploner gibt den Herodes, Thomas Widemair ist Pilatus. Meschnigg widmet besonders den Rollen des Judas und des Barrabas (Franz Mietschnigg) große Aufmerksamkeit.

Insgesamt wird die Passion in Aguntum 14-mal aufgeführt, letzter Termin ist Gründonnerstag, der 13. April.


Kommentieren


Schlagworte