Zwei Tote bei Gewaltverbrechen in Bayern: Ermittlungen am Anfang

Bei dem Gewaltverbrechen in Königsdorf könnte es sich um eine von Einbrechern verübte Tat handeln. Laut Polizei ist es aber noch zu früh, darüber Auskunft zu geben.

Ein Polizist betritt das Grundstück eines Hauses in Höfen bei Königsdorf, in dem zwei Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurden.
© APA/dpa/Andreas Gebert

Rosenheim – Nach einem Gewaltverbrechen mit zwei Toten und einer Verletzten im bayrischen Königsdorf stehen die Ermittlungen „noch ganz am Anfang“, sagte ein Sprecher der Polizei in Rosenheim am Montag. Es könnte sich um eine von Einbrechern verübte Tat handeln.

An dem Haus in der kleinen Gemeinde etwa 40 Kilometer südlich von München gab es demnach Einbruchspuren. Andere Szenarien schloss die Polizei aber nicht aus. Die Opfer waren am Samstagabend in dem Haus entdeckt worden.

Bei der Schwerverletzten handelte es sich nach Angaben der Ermittler um die 76-jährige Besitzerin des Einfamilienhauses, die Identität der beiden Toten bestätigte die Polizei vorerst nicht offiziell. Medienberichten zufolge soll es sich um eine 75-Jährige und einen 81-Jährigen handeln. Sie waren demnach mit der Hausbesitzern bekannt und wurden vermutlich erschlagen.

Nach Angaben der Polizei hatte eine Streife Einbruchspuren an dem Gebäude in dem kleinen Weiler Höfen, einem Ortsteil von Königsdorf, entdeckt. Als die Polizisten das Haus betraten, fanden sie den toten Mann und die tote Frau sowie die schwerverletzte Besitzerin. Sie kam in ein Krankenhaus. Eine Sonderkommission übernahm die Ermittlungen. (APA/AFP)


Schlagworte