Ode an die Oscars: James Corden parodiert „La La Land“-Song

In seiner „Late Late Show“ schlüpfte der Comedian in die Rolle von Oscar-Preisträgerin Emma Stone und sang sich die Seele aus dem Leib.

James Cordon übernahm Emma Stones Rolle in "La La Land" - und sang über die Oscar-Nacht
© YouTube/The Late Late Show

Los Angeles – TV-Comedian James Corden (38) hat den peinlichen Patzer bei der Oscar-Verleihung musikalisch verarbeitet. Für seine US-Show „The Late Late Show“ textete der Brite einen Song des fast-besten Films „La La Land“ um und verkleidete sich als Mia Dolan, im Original gespielt von Emma Stone, die für die Rolle den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.

Mit etwas Schminke, einer Perücke, einem lila Wollpulli mit V-Ausschnitt und geschickter Montage singt Corden in dem Clip den Song „Audition (The Fools Who Dream)“ nach – allerdings mit neuem Text. Cordens „Ode an die Oscars“ wandelt etwa die Zeile „Here‘s to the ones who dream, foolish as they may seem“ (deutsch etwa: „Auf die, die träumen, so naiv sie auch scheinen mögen“) um in „Here‘s to the ones who lose, Gosh, I need so much booze“ („Auf die, die verloren haben,Gott, ich brauche so viel Alkohol“). Es folgt eine Anspielung auf den falschen Umschlag, der zu der Oscar-Panne führte.

Im weiteren Song nimmt Corden auch den Gewinnerfilm „Moonlight“ aufs Korn. „La La Land“ war bei der Oscar-Verleihung fälschlicherweise als Sieger der Kategorie „bester Film“ verkündet worden. Etwa 90 Sekunden später korrigierte die Academy den Fehler. (dpa)


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