Einsätze bei Nachbarn steigen

Neues Rüstfahrzeug für Jenbacher Feuerwehr wird Mitte des Jahres in Dienst gestellt.

© FF Jenbach

Jenbach –„Die gemeindeübergreifenden Einsätze werden immer mehr. Dabei mussten wir achtmal mit dem Hubsteiger ausrücken“, berichtete Kommandant Sebastian Atzl bei der 143. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach. Zwar sei die Zahl der Einsätze rückläufig gewesen, Arbeit habe es für die 83 Aktiven – darunter fünf Frauen – genug gegeben. Zu 22 Brandeinsätzen und 100 technischen Einsätzen wurden die Feuerwehrleute gerufen. 46-mal gab es Fehl- und Täuschungsalarme. „Alles in allem sind das 1337 Einsatzstunden, ganz abgesehen von 2355 Übungsstunden“, stellte der Kommandant fest. Erfreulich sei die Entwicklung am Jugendsektor, wo sich derzeit zwölf Burschen und Mädchen auf künftige Einsätze vorbereiten.

Vom Chemieunfall in Pertisau, Brandsicherheitswachen an der Achenseebahntrasse, einem Einsatz wegen einer undichten Ammoniakflasche auf einem Betriebsgelände, Personenrettungen und Hilfe nach schweren Verkehrsunfällen erstreckte sich die Einsatzpalette. Mehrmals hieß es auch zur Öffnung des Personenliftes am Jenbacher Bahnhof ausrücken.

„Die Atemschutz-Übungsstrecke im Gerätehaus ist für den ganzen Bezirk wertvoll“, betonte Bezirkskommandant-Stellvertreter Jakob Unterladstätter. „Die Feuerwehr ist ein unersetzlicher Faktor im Ort“, sagte BM Dietmar Wallner. Mitte des Jahres bekommt die Wehr ein neues Rüstfahrzeug, das die Gemeinde mit 160.000 Euro mitfinanziert. Das sind 40 Prozent der Kosten, den Hauptanteil trägt das Land. (zw)


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