Die zweite Reihe muss Wacker stärken

Die Aufarbeitung der Derby-Niederlage ist abgeschlossen. Der FC Wacker muss sich morgen (20.30 Uhr) beim LASK finden.

Rückt wieder in den Wacker-Kader – Soldat und Eigengewächs Simon Pirkl.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Beim 0:1 gegen die WSG Wattens fehlten dem FC Wacker im fortschreitenden Minutentakt die Ideen, den Derbyrivalen entscheidend auszuhebeln. Ein Faktor, der sich in dieser Saison auch an der ausbaufähigen Torgefahr in den eigenen Mittelfeldreihen ablesen lässt. Je zwei Treffer weisen Routinier Jürgen Säumel, Eigengewächs Simon Pirkl und Roman Kerschbaum als Topscorer der zweiten Reihe aus. Neben der Gelb-Sperre von Kerschbaum ist dies ein weiterer Faktor, warum Pirkl morgen als Hoffnungsträger zurück ins Aufgebot rutscht.

„Wir werden sehen, ob er beginnt oder vielleicht von der Bank kommt“, notiert Wacker-Trainer Karl Daxbacher, der sich gestern dem Videostudium des LASK widmete, der beim 3:0-Sieg gegen den FC Liefering auch mit vielen langen Bällen agiert hat. „Wir müssen die richtige Wahl des Attackierens finden“, hält Daxbacher zum richtigen Zonenspiel fest: „Das Derby muss aus den Köpfen heraußen sein.“

Weil Speerspitze Patrik Eler gegen die starke Wattener Abwehrphalanx kaum zum Zug kam und Bälle sichern konnte, ging Offensivpower verloren. Im Nachrücken hat Schwarzgrün ebenfalls Aufholbedarf. „Die Bindung zu Eler war gegen Wattens nicht da“, weiß Daxbacher, aus dem stets die stoische Ruhe spricht. Deswegen lässt ihn wohl auch der Gang zu seinem Ex-Klub, den er 2007 zum Bundesliga-Aufstieg dirigierte, relativ kalt. Es zählt ja nur das Hier und Jetzt.

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