Fassungslosigkeit nach Tötung von zwei Polizisten in Brandenburg

Eine Drogenlenker, der zuvor seine Großmutter ermordet hatte, fuhr die beiden Beamten an und fügte ihnen damit tödliche Verletzungen zu.

Polizeifahrzeuge sperren die Straße zwischen Oegeln und Beeskow (Brandenburg) ab. Hier wurden bei der Flucht von einem Tatort zwei Polizisten überfahren und getötet.
© dpa-Zentralbild

Potsdam – Mit einer Schweigeminute hat der Brandenburger Landtag der beiden Polizisten gedacht, die am Dienstag bei Beeskow in Brandenburg getötet wurden. „Fassungslos stehen wir vor dieser Gewalttat. Aus einem ganz normalen Diensttag wurde ein Alptraum“, sagte Landtagspräsidentin Britta Stark am Mittwoch. „Die beiden Beamten wurden gezielt überfahren, von einem 24-Jährigen auf der Flucht.“

Der Landtag trauere mit den Angehörigen. An einigen Polizeiautos auch außerhalb Brandenburgs war ein Trauerflor zu sehen – in Nordrhein-Westfahlen ordnete der dortige Innenminister dies an.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte ein 24-Jähriger im Osten Brandenburgs zuerst seine Großmutter getötet und dann auf der Flucht zwei Polizisten totgefahren. Womöglich stand der Mann unter Drogen. In Zeitungsberichten ist die Rede von Crystal Meth. Weitere Hintergründe der Tat versucht die Polizei noch zu klären. (dpa)

In diesem Haus hat der Drogenlenker zuvor seine Großmutter getötet.
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