102 Alkolenker in Faschingswoche: Hälfte musste Schein abgeben

Die Warnungen der Tiroler Polizei im Vorfeld haben nur zum Teil gefruchtet: Gleich wie im Vorjahr wurden bei landesweiten Kontrollen in der Vorwoche über hundert Alklenker erwischt.

(Symbolfoto)
© TT/Thomas Böhm

Innsbruck – Manche sind einfach unbelehrbar: Obwohl die Polizei vor den Faschings-Feierlichkeiten auf eine „Aktion scharf“ hingewiesen und die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr deutlich gemacht hat, wurden in der letzten Woche 102 Alko-Lenker aus dem Verkehr gezogen. Das sind zwar um vier weniger als noch ein Jahr zuvor – aber immer noch zu viele. Außerdem wurden 2017 weniger Fahrzeuglenker überprüft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Den heurigen 5909 Fahrzeugkontrollen standen 6286 aus dem Vorjahr gegenüber.

Unfälle mit stark betrunkenen Lenkern

Drei Autofahrer hatten aufgrund ihrer starken Alkoholisierung keine Kontrolle mehr über ihr Fahrzeug und bauten einen Unfall. Bei den beiden Unfällen in Innsbruck und einem auf der Autobahn im Oberland hatten die Verursacher satte 1,3 Promille, 1,6 Promille und 2,6 Promille intus.

Von allen Alkolenkern wurden übrigens mehr als die Hälfte, nämlich 62 auf mehr als 0,8 Promille getestet. Allen alkoholisierten Fahrzeuglenkern wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige an die zuständige Behörde erstattet. 58 Lenkern nahm die Polizei noch an Ort und Stelle vorläufig den Führerschein ab.

Allein in der Nacht des Faschingssamstags fuhren 28 Betrunkene in eine Planquadrat der Tiroler Polizei. In der Nacht des Unsinnigen Donnerstags wurden zehn Alkolenker gestoppt. (TT.com)


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