Ein Drittel Zuwachs bei „gesunden Betrieben“

Betriebliches Gesundheitsförderungs-Projekt bereits für 53.000 Mitarbeiter.

Tirols Gebietskrankenkassen-Obmann Werner Salzburger (links) und der Sektionschef des Gesundheitsministeriums, Gerhard Aigner (rechts), mit den Vertretern der acht mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichneten Tiroler Unternehmen.
© Walch/TGKK

Innsbruck –Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist in Tirol stark auf dem Vormarsch, betonte gester­n der Obmann der Tirole­r Gebietskrankenkass­e, Werne­r Salzburge­r, bei der Güte­siegel-Verleihung in Innsbruck. Wie auch Sektionschef Gerhar­d Aigner betonte er, dass das Fördern gesunder Mitarbeiterinne­n und Mitarbeiter eine Win-win-Situation für Firma und Beschäftigte sei.

Im Jahr 2004 hatte erst ein Betrieb die entsprechende Charta unterzeichnet, im Jahr darauf waren es gerade einmal zwei. Danach kam das Projekt, zunächst noch langsamer als in etlichen anderen Bundesländern, in Schwung. In den letzten Jahren vermelden die BGF-Verantwortlichen in der Krankenkasse aber kräftige Zuwachsraten an teilnehmenden Betriebe­n: Im Jahr 2015 gab es einen Sprung von 76 auf 102 Betriebe, im Vorjahr ein Plus um ein Drittel auf 136 Charta-Unternehmen mit zusammen 53.000 Mitarbeitern.

Die Zahl der Betriebe, denen nach einem umfassenden Prozess zur Gesundheitsförderung auch das entsprechende, auf jeweils drei Jahre befristete Gütesiegel verliehen wurde, erhöhte sich jetzt mit der gestrigen Verleihung weiter von 19 auf 25 Betriebe (mit zusammen 21.200 Mitarbeitern).

Neu dazugekommen sind die Firma Grissemann aus Zams (310 Mitarbeiter), das GRZ IT Center in Innsbruck (100 Mitarbeiter), das Liebherr-Hausgeräte-Werk in Lienz (1400 Mitarbeiter), Pirktl Holiday (mit dem Hotel Schwarz in Mieming und 250 Beschäftigten), die Pro Mente Reha Sonnenpark Land (85 Beschäftigte) sowie der Möbelhandelsriese XXXLutz (1031 Mitarbeiter in Westösterreich, davon 400 in Tirol). Verlängert wurde das Gütesiegel für den Holzwerkstoffhersteller Fritz Egger in St. Johann und Wörgl (1238 Mitarbeiter) sowie bereits zum zweiten Mal für die Raiffeisen Landesbank Tirol (417 Mitarbeiter). (va)

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