Bergbahnen Wagrain übernehmen Bergbahnen Flachau

Wagrain/Flachau (APA) - Die Bergbahnen Flachau haben neue Eigentümer: Die Bergbahnen Wagrain und eine Tochter des Raiffeisenverbandes Salzbu...

Wagrain/Flachau (APA) - Die Bergbahnen Flachau haben neue Eigentümer: Die Bergbahnen Wagrain und eine Tochter des Raiffeisenverbandes Salzburg (RVS) haben das Unternehmen übernommen. Bisher standen die Bergbahnen Flachau im Eigentum von elf Gesellschaftern, von denen das Stift Admont mit knapp 17 Prozent der größte war. Und dieses wollte das Investment beenden.

Mit einem Umsatz von rund 52 Mio. Euro wird das neue Unternehmen das größte im Verbund Ski amade und eine der zehn größten Seilbahngesellschaften in Österreich. Die Bergbahnen Wagrain beschäftigen nun 350 Mitarbeiter, die laut RVS-Generaldirektor Günther Reibersdorfer alle weiterbeschäftigt werden, wie er am Freitag bei einem Pressegespräch ankündigte. Auch die angeschlossenen Skigebiete Eben und Filzmoos werden seinen Angaben zufolge uneingeschränkt weiterbetrieben.

Offen ließ Reibersdorfer heute, wie es mit dem geplanten Seilbahnprojekt über die Tauernautobahn weitergeht, das die Skigebiete Flachau und Zauchensee verbinden soll. Dieses Megavorhaben wäre mit einer Länge von über sieben Kilometern und eine Höhe von bis zu 310 Metern die derzeit längste Drei-Seil-Umlaufbahn der Welt. Die Kosten wurden bei der Präsentation im Dezember 2014 auf 50 bis 60 Mio. Euro beziffert. „Wir müssen schauen, ob das Projekt unter den neuen Auspizien weiterverfolgt werden soll“, so Reibersdorfer. Er sprach von einer finanziell großen Herausforderung und könne heute weder ja noch nein dazu sagen. Diese Entscheidung habe derzeit keine Priorität. Bei der Vorstellung war als Inbetriebnahmetermin noch der Winter 2017/18 in den Raum gestellt worden.

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