Ärztekammerwahl - Steinhart strebt Präsidentenamt in Wien und Bund an
Wien (APA) - Der derzeitige Vizepräsident der Wiener und Bundes-Ärztekammer, Johannes Steinhart, strebt in beiden Organisationen das Präside...
Wien (APA) - Der derzeitige Vizepräsident der Wiener und Bundes-Ärztekammer, Johannes Steinhart, strebt in beiden Organisationen das Präsidentenamt an. Sein Wahlziel sei in Wien „natürlich die Präsidentschaft“, sagte Steinhart am Montag im Gespräch mit Journalisten. Und sollte er in Wien gewählt werden, hätte er dann auch Interesse am Präsidentenjob in der Österreichischen Ärztekammer.
Gleichzeitig betonte Steinhart aber auch, dass er das Ganze jetzt einmal „bescheiden halten“ und sehen wolle, wie die anderen Länder dazu stehen. Profilieren konnte sich Steinhart in den letzten Jahren nicht nur als Vizepräsident sondern auch als Obmann der Kurie der niedergelassenen Ärzte.
Voraussetzung für eine Wahl auf Bundesebene wäre, dass er zunächst in Wien zum Präsidenten gewählt wird. Und hier verweist Steinhart darauf, dass dies angesichts von 17 Fraktionen, die in der Bundeshauptstadt bei der Wahl am 25. März ins Rennen gehen, durchaus schwierig werden könnte. Dazu kommt, dass es nach der Wahl darum gehen wird, Koalitionen zu bilden. Nach der letzten Wahl vor fünf Jahren hat Steinhart mit seiner Liste der „Ärzte-Vereinigung“ zwar die Mehrheit bekommen, Thomas Szekeres schaffte aber trotzdem den Sprung auf den Präsidentensessel, weil er mit seiner damaligen Liste der sozialdemokratischen Ärzte eine Koalition gegen die Mehrheitsfraktion bildete.
Neben Steinhart hat auch der derzeitige Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Artur Wechselberger, bereits Interesse an einer Wiederwahl bekundet. Als Tiroler Präsident ist Wechselberger bereits wiedergewählt worden. Die Wahl des Präsidenten der Bundes-Ärztekammer findet im Juni aus dem Kreis der Landes-Chefs statt.