Erdogan will Trump nach Türkei-Referendum treffen
Istanbul (APA) - US-Präsident Donald Trump und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan könnten sich nach dem am 16. April stattfind...
Istanbul (APA) - US-Präsident Donald Trump und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan könnten sich nach dem am 16. April stattfindenden Verfassungsreferendum in der Türkei treffen, bei dem über die Einführung eines Präsidialsystems abgestimmt werden soll.
Wie Erdogan nach Angaben von „Hürriyet Daily News“ am Montag erklärte, sei es Praxis der USA, keine Spitzenpolitiker aus Ländern zu treffen, in denen eine Abstimmung innerhalb von 60 Tagen ansteht. Deswegen gehe man davon aus, dass das Treffen nach dem Referendum stattfinden werde.
Die Armeechefs beider Länder stünden aber in Hinblick auf die laufenden Militäroperationen in Syrien in Kontakt. Dabei gehe es, so Erdogan, vor allem um die IS-Hochburg Raqqa und um die Stadt Manbij, dessen Militärrat mit kurdischen Kämpfern verbündet ist.
Die von Erdogan angestrebte Verfassungsänderung wird von der regierenden AKP und der rechtsnationalistischen MHP unterstützt, die für ein „Ja“ („Evet“) plädieren. Die kemalistische Mitte-Links-Partei CHP und die pro-kurdische HDP werben dagegen für ein „Nein“ („Hayir“).