Extremes Wetter

USA: Haus am Ontariosee komplett von Eis bedeckt

Im Gegensatz zu vielen anderen Gebäuden an den Großen Seen, ist das zugefrorene Haus nicht mit einer speziellen wasserabweisenden Schicht überzogen.
© Screenshot/Twitter/JohnKucko

Es sieht so aus, als wäre das Haus von Zuckerguss umhüllt. In Wirklichkeit sorgten die eisigen Winde und die hohe Luftfeuchtigkeit dafür, dass ein Haus im US-Bundesstaat New York komplett eingeeist wurde.

Innsbruck — Schneesturm "Stella" fegt gerade über den Nordosten der Vereinigten Staaten und sorgt dort für einiges an Chaos. Neben jeder Menge Neuschnee, Blizzard-Warnungen und Ausfällen im Flugverkehr, sorgen die niedrigen Temperaturen und der eisige Wind auch für das ein oder andere spektakuläre Naturschauspiel. Wie von Zuckerguss umhüllt sieht etwa ein Haus bei Rochester im US-Bundesstaat New York, direkt am Ontariosee, aus. Dabei ist es komplett von Eis bedeckt.

Wie der US-Nachrichtensender "CNN" berichtet, ist die Region in der das Haus liegt, aufgrund der kalten Winde und der Feuchtigkeit, die aus den angrenzenden Großen Seen aufsteigt, eine der schneereichsten der ganzen Staaten. Im Falle des Gebäudes in Rochester hätten die Winde Wassertropfen dagegen geschleudert und es Schicht für Schicht mit Eis überzogen, schreibt "CNN".

"Fünf Tage aggressive Winde"

Festgehalten hat die Kuriosität der Fotograf John Kucko, der die Bilder auch auf Twitter veröffentlichte. "Wir hatten hier in den letzten fünf Tagen aggressive Winde", sagt Kucko gegenüber dem Sender. Der Strom sei ausgefallen und über 150.000 Menschen seien im Dunklen gesessen. "Bei manchen ist der Strom immer noch nicht zurück."

Es sind aber bei Weitem nicht alle Häuser am Ontariosee mit derlei Eisschichten bedeckt. "Das betroffene Gebäude ist ein verlassenes Sommerhaus. Viele andere Domizile sind mit einer speziellen Schicht überzogen, die Wasser abperlen lässt und somit solchen Situationen vorbeugt", berichtet Kucko. (bfk, TT.com)

Hintergrund

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