Ölpreise erholen sich
Singapur (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach zum Teil kräftigen Verlusten in den vergangenen Handelstagen zu einer Erholung ange...
Singapur (APA/dpa) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach zum Teil kräftigen Verlusten in den vergangenen Handelstagen zu einer Erholung angesetzt. Meldungen über sinkende US-Ölreserven hätten die Notierungen gestützt, hieß es von Marktbeobachtern. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 51,70 US-Dollar (48,63 Euro). Das waren 78 Cent mehr als am Vortag.
Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 85 Cent auf 48,57 Dollar.
Am Vorabend kursierten Meldungen, wonach das Private American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der US-Ölreserven in der vergangenen Woche um 531.000 Barrel ausgehe. Am Ölmarkt richtet sich der Fokus nun auf offizielle Daten der US-Regierung, die am Nachmittag veröffentlicht werden.
In den vergangenen Tagen hatten Sorgen vor einem zu hohen Angebot die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Seit dem vergangenen Mittwoch waren die Notierungen für US- und Nordsee-Öl in der Spitze um etwa zehn Prozent gefallen. Zuletzt hatten Daten zur Fördermenge im wichtigen OPEC-Staat Saudi-Arabien die Preise belastet. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hervorging, hatte das Königreich am Persischen Golf für Februar einen Anstieg der Produktionsmenge über die Marke von zehn Millionen Barrel pro Tag gemeldet.