Ski alpin: Duell um Super-G-Kugel heißt Weirather gegen Stuhec
Aspen (APA) - Donnerstag stehen beim alpinen Ski-Weltcupfinale in Aspen die beiden Super-G auf dem Programm. Bei den Herren hat sich der Nor...
Aspen (APA) - Donnerstag stehen beim alpinen Ski-Weltcupfinale in Aspen die beiden Super-G auf dem Programm. Bei den Herren hat sich der Norweger Kjetil Jansrud zum zweiten Mal in seiner Karriere den Kugelgewinn bereits gesichert, bei den Damen geht die Slowenin Ilka Stuhec mit 15 Zählern Vorsprung auf die Liechtensteinerin Tina Weirather in die Entscheidung.
Für Österreich sind Stephanie Venier, Nicole Schmidhofer, Christine Scheyer, Elisabeth Görgl und Ricarda Haaser, sowie Hannes Reichelt, Matthias Mayer, Max Franz, Vincent Kriechmayr und Marcel Hirscher am Start. Der Salzburger Hirscher will einerseits Speed-Kilometer sammeln, andererseits seine gute Startnummer in der kommenden Saison absichern.
„Für mich ist jeder Speedkilometer ganz viel wert, weil ich keine Zeit dafür habe. Speziell aus einem Rennen kannst du da viel daraus mitnehmen. Ich weiß, de facto geht es um nichts mehr, aber es geht noch immer um schnell Skifahren“, sagte Gesamtweltcupsieger Hirscher, der am Wochenende dann noch Riesentorlauf und Slalom in Angriff nehmen wird.
Jansrud entthronte mit einer starken Saison und drei Siegen seinen Landsmann Aleksander Aamodt Kilde (239 Punkte), der versuchen wird, seinen zweiten Platz gegenüber Reichelt (203), Dominik Paris (197), Peter Fill (190) und Matthias Mayer (189) zu verteidigen.
Die Abstände sind aber so gering, dass auch der Kärntner Max Franz als derzeit Neunter (168) noch auf das Kristall-Podium hüpfen könnte. „Ich kann mich noch in Richtung Top Drei bewegen. Im Super-G hatte ich eine konstante Saison, nur Kvitfjell war ein Ausreißer“, blickte der Kärntner auf vier Top-Ten und einen 15. Platz zurück.
Bei den Damen heißt Österreichs Saisonbeste als derzeit Sechste Venier, sie hat aber bereits 67 Zähler Rückstand auf die dritte Position, die die verletzungsbedingt fehlende Schweizerin Lara Gut einnimmt. Die 36-jährige Steirerin Görgl hat sich als 20. nur im Super-G für das Finale qualifiziert, für sie könnte es das letzte Weltcuprennen ihrer Karriere werden. Eine definitive Entscheidung wird aber noch nicht in Aspen fallen.