Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend leichter

Tokio (APA) - Auch an den asiatischen Börsen wollten die Anleger am Mittwoch vor dem US-Zinsentscheid keine Risiken mehr eingehen und hielte...

Tokio (APA) - Auch an den asiatischen Börsen wollten die Anleger am Mittwoch vor dem US-Zinsentscheid keine Risiken mehr eingehen und hielten sich zurück. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor um 32,12 Zähler oder 0,16 Prozent auf 19.577,38 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 35,10 Zähler (minus 0,15 Prozent) auf 23.792,85 Einheiten. Der Shanghai Composite hingegen stieg 2,43 Punkte oder 0,08 Prozent auf 3.241,76 Punkte.

Auch die Märkte in Indien und Australien präsentierten sich uneinheitlich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 29.398,11 Zählern mit minus 44,52 Punkten oder 0,15 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 15,6 Zähler oder 0,27 Prozent auf 5.813,70 Einheiten.

Schwache Vorgaben aus den USA belasteten den japanischen Aktienmarkt. Die US-Börsen hatten am Dienstag einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed mit leichten Verlusten geschlossen. Auf die Stimmung drückten insbesondere die sinkenden Ölpreise. Anleger rechnen fest mit einer Zinsanhebung der Fed am Mittwoch.

Unterdessen will China mit einer vorsichtigen Wirtschaftspolitik für Stabilität sorgen. Das Wachstums soll sich heuer auf „rund 6,5 Prozent“ verlangsamen, wie aus den Plänen von Premier Li Keqiang hervorgeht, die der Volkskongress zum Abschluss seiner elftägigen Jahrestagung billigte. „Stabilität ist von übergeordneter Bedeutung“, heißt es darin. Ausländische Kritiker vermissten allerdings ehrgeizige Reformen, um die zweitgrößte Volkswirtschaft stärker in Richtung Marktwirtschaft zu steuern.

Unternehmenseitig bewegten Geschäftsberichte in Hongkong. Cathay Pacific Airways verloren 1,4 Prozent, obwohl der Konzern einen geringeren Nettoverlust für 2016 vorlegt hatte. Daneben fielen China Life Insurance um 0,4 Prozent, nach dem der Versicherer Prämieneinnahmen für Jänner und Februar von 189,9 Mrd. Yuan bekannt gab.

Bei einer Branchenbetrachtung in Hongkong dürften die Papiere der Energieunternehmen vom schwachen Ölpreis belastet worden sein, während Immobilienentwickler höher zogen. So verloren CNOOC und PetroChina um über ein sowie ein halbes Prozent. Hingegen stiegen Wharf Holdings um 1,55 Prozent.

In Tokio präsentierten sich die Werte der Stahlunternehmen auf der Verliererseite. Kobe Steel verloren 1,28 Prozent. Auch Nippon Steel & Sumitomo Metal sackten um 1,66 Prozent ab.