Wiener Börse

Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch gut behauptet geschlossen. Der ATX befestigte sich minimal um 1,13 Punkte oder 0,04 Prozent au...

Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch gut behauptet geschlossen. Der ATX befestigte sich minimal um 1,13 Punkte oder 0,04 Prozent auf 2.816,77 Einheiten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,35 Prozent, DAX/Frankfurt +0,17 Prozent, FTSE/London +0,15 Prozent und CAC-40/Paris +0,22 Prozent.

Auch andere Börsen bewegten sich im Tagesverlauf kaum von der Stelle. Viele Anleger dürften derzeit die am Abend anstehende US-Zinsentscheidung und die ersten Prognosen für den Ausgang der laufenden Parlamentswahl in den Niederlanden abwarten.

Die Tagesgewinner im prime market waren am Mittwoch Wienerberger mit einem Plus von 2,88 Prozent auf 19,50 Euro. Gut gesucht waren auch Immofinanz und stiegen bei hohem Volumen um 1,05 Prozent auf 1,74 Euro.

Flughafen Wien schlossen nach einer Kurszielerhöhung um 1,07 Prozent höher bei 28,30 Euro. Die Analysten der Citigroup haben ihr Kursziel für die Aktien des Airport-Betreibers von 27,50 auf 35,50 Euro angehoben und ihre Empfehlung „buy“ bestätigt.

Größere Abgaben gab es in Raiffeisen Bank International, die Aktie verlor bei gutem Volumen 1,88 Prozent auf 22,18 Euro. Am kommenden Samstag wird die Fusion der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit ihrer etwa zehnmal größeren börsennotierten Tochter RBI vollzogen. Am 18. März wird die Verschmelzung ins Firmenbuch eingetragen, teilte die Bank am Mittwoch mit.

Semperit büßten 2,00 Prozent auf 25,48 Euro ein, nachdem der langjährige Vorstandschef Thomas Fahnemann seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung bekannt gegeben hat. Tagesverlierer im prime market waren Do & Co mit einem Minus von 2,11 Prozent auf 58,02 Euro.

Mit Spannung erwartet wird jetzt die am Abend angesetzte US-Zinsentscheidung. Eine Erhöhung der Leitzinsen um 25 Basispunkte gilt an den Märkten als praktisch fix. Interessant wird aber, wie viele weitere Zinsschritte die Notenbanker bei der anschließenden Pressekonferenz andeuten werden. Im Mittel rechnen sie laut jüngsten Konsensus-Daten mit insgesamt drei Zinserhöhungen für heuer.

Impulse könnten auch die nach 21 Uhr angesetzten ersten Prognosen zur Parlamentswahl in den Niederlanden bringen. Aus den Ergebnissen erhoffen sich Beobachter Hinweise darauf, wie stark Rechtspopulisten bei den heuer noch anstehenden Wahlen in anderen Ländern wie Deutschland oder Frankreich abschneiden könnten.

~ ISIN AT0000999982 ~ APA590 2017-03-15/18:07