Das Beste für eine glückliche Kindheit
Imst – Es ist wohl so etwas wie ein „Best of“, das es derzeit im ubuntu-Forum Imst zu bewundern gibt. Mit der so genannten ubuntu-Edition ze...
Imst –Es ist wohl so etwas wie ein „Best of“, das es derzeit im ubuntu-Forum Imst zu bewundern gibt. Mit der so genannten ubuntu-Edition zeigt die Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf anlässlich ihres Zehn-Jahr-Jubiläums eine kleine Zusammenschau aus den vielen Kunstprojekten, die in den vergangenen Jahren in Kooperation mit namhaften Künstlern entstanden sind.
Über den künstlerischen Wert hinaus gebührt das Attribut „Best of“ den sich für den guten Zweck engagierenden Künstlern in mehrfacher Hinsicht. Der Großteil der Kunstschaffenden setzte sich in den Werken nicht nur sehr intensiv mit der Thematik „Kindheit“ auseinander, sondern stellte sich auch für diverse Workshops mit Kindern zur Verfügung. Begleitet von Lesungen, Konzerten und Benefiz-Abenden wurden auch Projekte an Schulen durchgeführt, um Aspekte der globalen Kindheit zu beleuchten.
Treibende Kraft hinter den verschiedensten Aktivitäten ist Gabriela Schatz. Sie zeigte sich im Rahmen der Vernissage begeistert von der enormen Nachfrage für die Zusammenarbeit mit Schulen aus Österreich, Italien und Deutschland: „Gerade letzte Woche hatten wir eine 50-köpfige Schülergruppe aus dem Trentino in Imst.“
Der Themenweg ist laut Schatz auch ein Grund, warum so viele Kinder und Jugendliche nach Imst kommen. Die Projektarbeit werde deshalb noch mehr ausgebaut, allerdings nicht mehr in den bestehenden Räumlichkeiten. Denn diese seien für die zukünftige Arbeit zu klein geworden. So viel sei gesagt: „Im neuen Gebäude wird ein Gedenkraum für Hermann Gmeiner eingerichtet. Die Reihe der Ausstellungen wird fortgesetzt, allerdings im kleineren Rahmen. Die Projektarbeit mit Kindern wird auf Grund des enormen Interesses weiter ausgebaut.“ Begeistert von der Imster Stadtpolitik zeigten sich der Mitbegründer von ubuntu Walter Waltz Anyanwu und Christian Honold von der Hermann-Gmeiner-Akademie.
Unisono lobten sie das Engagement der politisch Verantwortlichen in den letzten zehn Jahren. Für die nächsten Jahre wolle man auf Basis des geschaffenen Fundamentes sehr gezielt die verschiedensten Projekte verfolgen, um auch weiterhin dem so wichtigen und prägenden Lebensabschnitt Wertschätzung zu verleihen. Die Kunstwerke sind zu sehen bis 26. April. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 19 Uhr und Samstag 10 bis 12 Uhr. Führung nach Vereinbarung: 0699/14041263. (hau)