Kuchen mit Cannabis gegessen: 25-Jährige in Lebensgefahr

Ein 16-jähriger Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft wurde festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

Symbolfoto.
© Reuters/David McNew

Bremen – Zwei Mitarbeiterinnen einer Bremer Flüchtlingsunterkunft sind nach dem Verzehr eines Kuchens ins Krankenhaus gekommen, eine von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte ein 16 Jahre alter Bewohner der Unterkunft die beiden Frauen im Alter von 25 und 62 Jahren am Mittwochnachmittag zum Kuchenessen eingeladen. Kurz danach klagten die Beiden über Übelkeit und wurden ins Krankenhaus gebracht. Bei der 25-Jährigen bestehe Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. In den Kuchenresten fanden die Beamten „deutliche Spuren von Cannabis“.

Die Polizei nahm den Jugendlichen vorläufig fest. Er gab an, das Backwerk von einem Bekannten aus Niedersachsen geschenkt bekommen zu haben. Die Mordkommission wollte diesen im Laufe des Donnerstages vernehmen. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. (dpa)

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