ORF-Gebühren - ORF sieht „maßvolle Teilvalorisierung“

Wien (APA) - Der ORF nimmt das Behörden-Okay für die Gebührenerhöhung zum Anlass, erneut darauf hinzuweisen, dass die Anpassung um 6,5 Proze...

Wien (APA) - Der ORF nimmt das Behörden-Okay für die Gebührenerhöhung zum Anlass, erneut darauf hinzuweisen, dass die Anpassung um 6,5 Prozent weit unter der realen Preissteigerung im betreffenden Zeitraum liege. Es handle sich um eine „maßvolle Teilvalorisierung“, wurde am Freitag in einer Aussendung festgehalten.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sieht „sichergestellt, dass der ORF seinen umfangreichen gesetzlichen Auftrag“ auch in Zukunft erfüllen werde. Durch die Umsetzung des 330 Millionen Euro schweren Sparprogramms bis 2021 werde der Konzern „bei einem umfangreichen gesetzlichen Auftrag ausgeglichen bilanzieren“, ergänzte der Kaufmännische Direktor Andreas Nadler.

Die Anpassung sei „die niedrigste in der Geschichte des ORF“, wurde in der Aussendung betont. Das Programmentgelt sei damit „weiterhin das niedrigste unter den deutschsprachigen Öffentlich-rechtlichen und liegt im Mittelfeld vergleichbarer öffentlich-rechtlicher Medienunternehmen in Europa“.

Gleichzeitig baue der ORF trotz anhaltenden Sparkurses seine Angebote sukzessive aus, wurde etwa auf ORF III und ORF Sport +, auf die TVthek und generell den „Innovationskurs“ verwiesen, den man auch fortsetzen werde.

~ WEB http://orf.at

https://www.rtr.at/de/rtr/OrganeKommAustria ~ APA182 2017-03-17/10:57