Bezirk Innsbruck-Land

Sellrainer Volksschule erstrahlt in neuem Glanz

© Domanig

Sellrain – Viel aufwändiger als erwartet gestaltete sich die Sanierung der Volksschule Sellrain nach der Unwetterkatastrophe 2015. Der völli...

Sellrain –Viel aufwändiger als erwartet gestaltete sich die Sanierung der Volksschule Sellrain nach der Unwetterkatastrophe 2015. Der völlig verwüstete Keller – in dem sich Turnsaal, Werk-, Lager- und Heizraum befinden – musste trockengelegt, die Böden erneuert werden. Für die Sanierung der Wände brauchte es mehrere Anläufe, weil sie sich immer wieder mit Wasser „vollsoffen“, wie Baumeister Patrick Weber kürzlich bei einer Besichtigung mit LR Hannes Tratter, BM Georg Dornauer und Gemeinderäten erklärte. Gleich drei Quellen mussten ausfindig gemacht, gefasst und in die Melach eingeleitet werden. Doch nach viermonatiger Bauzeit glänzt die Schule schon seit Dezember wieder wie frisch poliert.

„Wenn wir bei Investitionen wie diesen nicht zusammenarbeiten, hätte ein Tal wie das Sellrain langfristig Probleme, junge Menschen zu halten“, meinte Tratter. Die Volksschulsanierung kostete insgesamt 472.000 Euro – wobei das Land auch den 30-prozentigen Gemeindeanteil über Mittel aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) komplett übernommen habe, wie Dornauer dankbar betonte.

Auf Unterstützung des Landes hofft die Gemeinde Sellrain auch beim nächsten Großprojekt: Direkt hinter der Volksschule soll ein neuer Mehrzwecksaal samt Kinderbetreuungszentrum (zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe) entstehen. Einen Teil der Gesamtkosten von ca. 4,5 Mio. Euro wird die Gemeinde laut Dornauer selbst stemmen, ansonsten sei man auch hier auf GAF-Mittel angewiesen. Er bemühe sich auch deshalb um eine rasche Finanzierungszusage des Landes, so Dornauer, weil die Gemeinde schon im Oktober 2015 eine Zusage von LR Beate Palfrader hinsichtlich einer Investitionskostenförderung für die Kinderbetreuung über 240.000 Euro erhalten habe – und die betreffende Förderrichtlinie (Bund-Länder-Vereinbarung) heuer ausläuft. Dieses Geld wolle man keinesfalls „liegen lassen“. Man habe „ein fixfertiges Projekt ausgearbeitet, der Baubescheid liegt seit einem Jahr auf meinem Schreibtisch und der Gemeinderat steht einstimmig zu diesem wichtigen Vorhaben“, erklärt Dornauer. (md)

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