Migration: EU-Kommission feiert ein Jahr Flüchtlingsdeal mit Türkei

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat am Freitag eine Zwischenbilanz zur Migration ein Jahr nach dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei gezogen....

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat am Freitag eine Zwischenbilanz zur Migration ein Jahr nach dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei gezogen. Vor dem am 18. März 2016 abgeschlossenen EU-Türkei-Abkommen seien 988.703 Flüchtlinge in Griechenland angekommen, seither sei diese Zahl auf 27.711 gesunken.

Dies bedeute, dass „irreguläre Ankünftige um 97 Prozent gesunken sind, wobei auch die Zahl der beim Versuch über das Mittelmeer in die EU zu gelangen, substanziell abgenommen hat“, heißt es in dem Dokument. Die Auswirkungen des EU-Türkei-Deals seien „unmittelbar und signifikant“ gewesen. So habe es am 20. Oktober 2015 mit 10.006 Ankünften an nur einem Tag einen Rekord gegeben. Derzeit seien es nur mehr 43 pro Tag.

Auch die Registrierung von Flüchtlingen habe sich deutlich verbessert. Vor dem Türkei-Abkommen sei die Registrierungsrate bei acht Prozent gelegen, ein Jahr nach dem Deal liege sie bei 100 Prozent, wird unterstrichen.