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Kern beeindruckt von ATP-Erfolgen

© credit: ATP/Gregor Rauschmeir

Innsbruck – Dass Frauenfreundlichkeit und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer auch in technischen Berufen möglich ist, davon überzeugte ...

Innsbruck –Dass Frauenfreundlichkeit und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer auch in technischen Berufen möglich ist, davon überzeugte sich Bundeskanzler Christian Kern jüngst bei einem Besuch des ATP-Headquarters in Innsbruck. Laut dem ATP-Vorstandsvorsitzenden Christoph M. Achammer liegt der Frauenanteil des international tätigen Architektur- und Ingenieurbüros bei 30 Prozent, wobei „die Anzahl von Frauen in der Architektur deutlich höher ausfällt als bei den Ingenieur-Disziplinen“.

Man wolle die Frauenquote weiter steigern, gerade auch in der Führung von ATP, betonen die beiden Geschäftsführer Robert Kelca und Geral­d Hulka. Als Ergebnis einer Task Force von ATP-Frauen wurde eine ganze Reihe an Frauenförderungs-Maßnahmen fixiert: Neben gleicher Bezahlung gebe es sehr flexible Arbeitszeiten mit einer Teamarbeitszeit von nur drei Stunden und der Möglichkeit, viel von zu Hause aus zu arbeiten. Frauen hätten Zugang zu allen Leitungs­funktionen, Väterkarenz werde gefördert. Im Jahr 2009 wurde die geförderte Kinderkrippe ATPünktchen gegründet, dazu gebe es eine Reihe von firmeninternen Sozial- und Gesundheitsaktionen.

ATP architekten ingenieure beschäftigt derzeit an acht Standorten (Innsbruck, Wien, München, Frankfurt, Zürich, Zagreb, Budapest und Moskau) insgesamt 650 Mitarbeiter, etwa 180 davon in Innsbruck. In Planung ist ein betreutes Investitionsvolumen von 2,7 Mrd. Euro, 800 Mio. Euro davon sind bereits in Bau. Der Honorarumsatz der Gruppe liegt bei etwa 75 Mio. Euro. (va)

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