UNO: Sicherheitslage in Mali weiterhin beunruhigend

Bamako (APA/AFP) - Die Lage im westafrikanischen Mali ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen weiterhin beunruhigend. „Die Gesamtsicher...

Bamako (APA/AFP) - Die Lage im westafrikanischen Mali ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen weiterhin beunruhigend. „Die Gesamtsicherheitslage bleibt besorgniserregend“, sagte der Chef der UNO-Friedensmissionen, Herve Ladsous, am Samstag in Bamako. „Wir werden zu oft von bewaffneten Gruppen angegriffen.“ Der Friedensprozess im Land sei „weit entfernt von einem Abschluss“.

Ladsous war am Freitag zu einem Gespräch mit dem malischen Staatschef Ibrahim Boubacar zusammengetroffen. Er wird im April von seinem französischen Landsmann Jean-Pierre Lacroix abgelöst.

Die seit 2013 aktive UNO-Mission in Mali (MINUSMA) gilt als die derzeit gefährlichste Friedensmission der Welt. Kernaufgabe der UNO-Mission ist die Überwachung der Waffenruhe, die im Rahmen des Friedensabkommens zwischen den malischen Konfliktparteien vereinbart wurde. Zudem soll der Einsatz zur Sicherheit, zur Stabilisierung und zum Schutz der Bevölkerung beitragen. Das österreichische Bundesheer ist derzeit mit sechs Soldaten an der Mission beteiligt.

~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA144 2017-03-19/12:37