KRAGES-Entlassungen - ÖVP Burgenland will Rechnungshof einschalten
Eisenstadt (APA) - Die ÖVP Burgenland wird, wie angekündigt, in der Causa rund um den vorzeitig abberufenen Geschäftsführer der KRAGES (Burg...
Eisenstadt (APA) - Die ÖVP Burgenland wird, wie angekündigt, in der Causa rund um den vorzeitig abberufenen Geschäftsführer der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-Gesellschaft m.b.H.), Rene Schnedl, den Rechnungshof einschalten. Dies wurde am Montag bekräftigt. Weiters werde man sich mit allen Oppositionsparteien treffen um eine Allianz zu schmieden, erklärte Klubobmann Christian Sagartz.
Es sollen alle Kontrollinstrumente des Landtages genutzt werden. „Wir als größte Oppositionspartei sind gefordert für Transparenz zu sorgen“, meinte Landesparteiobmann Thomas Steiner.
Laut Landesgeschäftsführer Christoph Wolf gehe es Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) darum, „Schnedl abzumontieren“. Hintergrund sei, dass sich dieser geweigert habe, ohne Beschluss des Aufsichtsrates die Erhöhung der Gehälter für das KRAGES-Personal auszuzahlen. Weiters missfalle es Niessl, dass der Neubau des Krankenhauses Oberwart die bisher kolportierten 150 Millionen Euro überschreiten werde. Der Landeshauptmann habe außerdem „per Weisung“ verfügt, einen Prokuristen in der KRAGES zu installieren. Dabei handle es sich „zufällig“ um einen Mitarbeiter des Büros von Niessl, so Wolf.
~ WEB http://www.oevp.at ~ APA242 2017-04-10/13:11
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