Gesellschaft

Der Glockner als Inspiration für junge Unternehmer

© Expa/Groder

Vor zehn Jahren feierte die Aktion „Glocknersummit“ Premiere. Der höchste Berg Österreichs soll zu Höchstleistungen motivieren.

Von Catharina Oblasser

Kals –„Gemeinsam Großes erreichen“ lautet das Motto des zweijährlichen „Glocknersummit“, einer Veranstaltung auf höchstem Niveau. Geht es doch darum, mit einer Gruppe von Gleichgesinnten den höchsten Berg Österreichs zu bezwingen. Vor zehn Jahren, 2007, fand die erste Veranstaltung dieser Art statt, erinnert sich Organisator Thomas Winkler, Obmann der Jungen Wirtschaft Osttirol. „Mit dem Glockner haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, denn diesen Berg gibt es nur bei uns.“ Ziel ist es, Unternehmer aller Sparten nach Osttirol zu holen, wo sie Informationsaustausch und Netzwerken mit einem Gipfelsieg verbinden können.

Heuer findet der Glocknersummit von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Juni, statt. Am Freitagabend stehen im Hotel Gradonna in Kals Impulsreferate zum Thema Tourismus auf dem Programm. Unter anderem wird der Obmann des TVB Leogang über die erfolgreiche Belebung der Sommersaison sprechen. Dieser Abend steht allen Interessierten offen, auch wenn sie nicht am Glocknersummit teilnehmen. Der Abend ist kostenlos, eine Anmeldung unter glocknersummit.at ist nötig.

„Der Glocknersummit hat durchaus auch touristische Wirkung. Die Teilnehmer kommen wieder“, sagt Mitveranstalter Christoph Schett.
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Am Samstag beginnt der Aufstieg Richtung Glockner. „Wir steigen bis zur Erzherzog-Johann-Hütte auf, wo wir übernachten. Am Sonntag geht es dann auf den Gipfel“, sagt Mitveranstalter Christof Schett. Damit auch Ungeübte nicht zittern müssen, sind die Kalser Bergführer zur Stelle. „Jede Dreiergruppe wird von einem Bergführer begleitet“, sagt Schett. Da am Glocknergipfel nicht besonders viel Platz ist, wird die Teilnehmerzahl auf 50 begrenzt.

„Wir konnten mit dem Glocknersummit Unternehmer aus ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz ansprechen“, meint Walter Patterer von der Wirtschaftskammer Lienz. „Manche kamen ein zweites und drittes Mal.“ Und nicht nur das. Nicht wenige besuchen Osttirol mit Familie, Freunden oder Kollegen auch als Urlauber wieder. Insofern hat die Veranstaltung durchaus auch touristische Wirkung, meint Christof Schett. „Den Glockner zu schaffen, ist ein Eindruck, der fürs Leben bleibt.“