Frankreich-Wahl - Der Ablauf der Präsidentenkür

Paris (APA/AFP) - Der Nachfolger des französischen Präsidenten Francois Hollande wird in zwei Runden am 23. April und am 7. Mai gewählt. Gew...

Paris (APA/AFP) - Der Nachfolger des französischen Präsidenten Francois Hollande wird in zwei Runden am 23. April und am 7. Mai gewählt. Gewinnt keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, wie es bisher immer der Fall war, treten die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in der Stichwahl gegeneinander an.

Dabei gilt: Ein erster Platz im ersten Wahlgang macht noch keinen Präsidenten. In der Geschichte von Frankreichs Fünfter Republik wurde schon drei Mal der Erstrundensieger in der Stichwahl geschlagen. Entscheidend im zweiten Wahlgang ist, wie sich die Stimmen der ausgeschiedenen Kandidaten verteilen.

Die Amtszeit des französischen Präsidenten beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist nur einmal möglich. Wahlberechtigt sind alle volljährigen Franzosen. Auf den Wahllisten sind dieses Jahr knapp 47 Millionen Franzosen aufgeführt, die sich zwischen elf Kandidaten entscheiden müssen.

Ob Frankreichs nächster Präsident auch eine Regierungsmehrheit zusammenbekommt, entscheidet sich im Juni. Dann wählen die Franzosen eine neue Nationalversammlung.