Nächste Hypo-Lehrstunde für den Vizemeister
Hypos Mannen triumphierten auch beim zweiten Finalduell (3:1) gegen Aich/Dob. ÖVV-Präsident Kleinmann meldete sich vorher zu Wort.
Von Daniel Suckert
Innsbruck –Noch vor dem ersten Ballwechsel des zweiten Finalspiels zwischen dem österreichischem Meister (Hypo) und dem Vizemeister (Aich/Dob) meldete sich ÖVV-Präsident Peter Kleinmann bei der TT: „Ich kann als Präsident für Hypo nichts mehr machen. Wenn Herr Kronthaler doch noch in der kommenden Saison spielen will, muss das die Liga mit all den Vereinen entscheiden. Und er muss die vorherrschenden Sponsorvereinbarungen respektieren.“ In dem Fall müssten alle AVL-Vereine einer Ligaaufstockung zustimmen und bereit sein, die Mehrkosten (mehr Reisen, längerer Ligabetrieb) zu übernehmen. Kleinmann: „Denn der ÖVV wird die sicher nicht übernehmen.“
Während abseits des Parketts also noch viele Fragen ungeklärt sind, wurden in der USI-Halle alle sportlichen Unklarheiten geklärt. Denn die Dunkelblauen bestätigten ihren ersten Auftritt in der Fremde (3:1-Sieg) und lieferten vor rund 1000 heimischen Fans erneut eine starke Leistung ab.
Fokussiert, mit dem nötigen Druck beim Service und einer hervorragenden Annahme trat die Truppe von Headcoach Daniel Gavan am Dienstagabend vor allem in Satz eins und drei in Erscheinung. Der Coach der Tiroler vertraute jener Aufstellung, die bei Aich/Dob brillieren konnte: Mit Angreifer Krol und Aufspieler Yenipazar in der Grundsechs.
Nur in Durchgang zwei kam – wie beim Auswärtsauftritt – ein kurzer Durchhänger. Diesen konnten die Kärntner mit 25:22 gewinnen und kurzzeitig den Satzausgleich erreichen.
Ein Weckruf für Kapitän Dougi da Silva und Co. – danach dominierte wieder der Titelverteidiger. Um 22.24 Uhr verwandelte man den Matchball – Manager Hannes Kronthaler freute sich dementsprechend: „Wir konnten den Auswärtserfolg bestätigen.“
Der halbe Weg zum zehnten Titel wurde erfolgreich absolviert – am Samstag geht’s in Bleiburg weiter.
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